Beratung und Information

Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Logo der KIS

Die KIS wendet sich insbesondere an Studierende der Universit?t Bremen, die in ihrem Studium durch eine Behinderung oder Krankheit beeintr?chtigt sind, unabh?ngig davon, ob es sich um eine k?rperliche oder psychische Einschr?nkung handelt. Auch betroffene Studieninteressierte k?nnen das Angebot nutzen.

Die KIS ber?t zu allen Fragen rund um das Studium mit einer Beeintr?chtigung:

  • Nachteilsausgleich im Studium
  • Studienorganisation
  • Finanzierung
  • Unterstützungsangebote
  • H?rtefallregelung und Nachteilsausgleich bei der Bewerbung für einen Studienplatz

Die Beratung der KIS ist vertraulich, unabh?ngig und kostenlos.

Kontakt

KIS Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung
Dr. Ingrid Zondervan
kisprotect me ?!uni-bremenprotect me ?!.de
0421 218 61050
www.uni-bremen.de/kis

Celsiusstra?e
Geb?ude FVG, Raum M0130

Sprechzeiten nur nach pers?nlicher Vereinbarung

PBS Psychologische Beratungsstelle

Die PBS des Studierendenwerks gibt Hilfestellung bei studienbezogenen oder pers?nlichen Problemen: Beratungsgespr?che, Trainingsangebote bei Prüfungs- und Rede?ngsten oder Arbeitsschwierigkeiten, Unterstützung für Studierende mit einer psychischen Erkrankung und vieles dafa888唯一登录网站_大发888体育-官方注册.

Sozialberatung

Die Sozialberatungsstelle des Studierendenwerks unterstützt alle ratsuchenden Studierenden, Studieninteressierte und Absolvent*innen, die in pers?nlichen, sozialen und finanziellen Angelegenheiten Unterstützung und Informationen ben?tigen, die eng mit dem Studierendenstatus und Studentenleben verbunden sind.

BAf?G- und Sozialberatung

Bei Fragen rund um BAf?G, Arbeitslosengeld, Wohngeld, Miete, Prüfungssachen, Sozialversicherung, Masterzulassung und Erziehungs-/Kindergeld hilft die BAf?G- und Sozialberatung des AStA.

ADE Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt

ADE ist eine Beratungs- und Fachstelle zum Umgang mit Konflikten, Diskriminierungen und Gewalt am Ausbildungs-, Studien- und Arbeitsplatz. Das Angebotsspektrum beinhaltet Beratung und Information, dafa888唯一登录网站_大发888体育-官方注册 und Fortbildungen.

Netzwerke

SL Selbstbestimmt Leben e.V.

SelbstBestimmt Leben e.V. ist ein Zusammenschluss von Menschen mit unterschiedlichen Beeintr?chtigungen. SL ist ein Teil der autonomen Behindertenbewegung in Deutschland, die sich dafür einsetzt, dass behinderte Menschen ein selbstbestimmtes Leben ohne Bevormundung, Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung führen k?nnen.

EUTB Erg?nzende unabh?ngige Teilhabeberatung

EUTB ber?t zu Leistungen zur Teilhabe, die Menschen beanspruchen k?nnen, wenn sie wegen einer seelischen Beeintr?chtigung besondere Schwierigkeiten haben, einen eigenen Haushalt zu führen, eine Schule zu besuchen, eine Ausbildung zu machen, am Arbeitsleben teilzunehmen oder ihre Freizeit zu gestalten.

IBS Deutschlandweite Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung

Ungehinderter Zugang zu Hochschulbildung und Chancengleichheit in Studium und Beruf für Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sind die Ziele der Informations- und Beratungsstelle des Deutschen Studentenwerks.

Selbsthilfe-Wegweiser für Bremen und Nord-Niedersachsen

In einer Selbsthilfegruppe treffen Sie andere Menschen mit dem gleichen Hintergrund. Sie finden in erster Linie ein offenes Ohr für Ihr Anliegen, Unterstützung und Beratung (Begleitung) für die n?chsten Schritte.

Tipps und Informationen

Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS): Umgang mit Widerspruchsverfahren bei Krankenversicherungen überarbeitungsbedürftig

Die meisten Studierenden mit studienerschwerenden Beeintr?chtigungen sind auf optimale Versorgung durch die Leistungen der Krankenversicherungen angewiesen. Nicht selten werden aber beantragte Leistungen, z.B. bei der Versorgung mit Hilfsmitteln, nicht (in erforderlicher Qualit?t) bewilligt. Dagegen kann Widerspruch eingelegt werden. Im Jahr 2022 überprüfte das BAS u.a. verst?rkt die Arbeits?anweisungen der unter ihrer Aufsicht stehenden Krankenkassen zur Wider?spruchsbearbeitung. Dabei stellte das BAS zahlreiche Rechtsprobleme fest. Im Bericht der BAS hei?t es: ?Ein Gro?teil der geprüften Arbeitsanweisungen sah eine oder dafa888唯一登录网站_大发888体育-官方注册ere tele?fonische Kontaktaufnahmen der Krankenkassen mit den Versicherten vor, die das Ziel hatten, diese Versicherten dazu zu motivieren, ihren Widerspruch zurückzunehmen. Ferner wurden Versi?cherte oftmals nicht umfassend über die Rechts?folge einer Rücknahme des Widerspruchs informiert. Auch wurde den Versicherten durch irreführende Schreiben der Krankenkassen viel?fach der Eindruck vermittelt, die Ablehnung des Widerspruchs sei bereits beschlossen. Durch die zus?tzlich vorgesehenen Kontaktaufnahmen ver?l?ngert sich die Dauer der Widerspruchsverfah?ren. Darüber hinaus hat das BAS festgestellt, dass bei einigen Krankenkassen Arbeitsanweisungen zur Widerspruchsbearbeitung g?nzlich fehlen.“ Das BAS habe ?im aufsichtsrechtlichen Dialog“ mit den Krankenkassen auf eine Anpassung der Arbeitsanweisungen und der Verfahrensweisen der Krankenkassen w?hrend des Widerspruchs?verfahrens hingewirkt. Die Umsetzung sollte beobachtet werden.

T?tigkeitsbericht des BAS 2022
Artikel der SZ zu dem Thema

 

NAKOS - Junge Selbsthilfe: Bundesweite Datenbank junger Selbsthilfegruppen

Peers sind in Bezug auf die eigene Identit?t, Entwicklung und Lebensorientierung von gro?er Bedeutung. Sie befinden sich in ?hnlichen Lebenssituationen und sprechen dieselbe Sprache, was zu einer leichteren Kommunikation untereinander und einer erh?hten Identifikation miteinander beitragen kann. Auf ihrem Internetportal ?www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de“ informiert das Team Junge Selbsthilfe der NAKOS u?ber M?glichkeiten und Wirkungen gemeinschaftlicher Selbsthilfe. Ziel des Portals ist es, Vorurteile u?ber Selbsthilfegruppen abzubauen und den Weg in die Selbsthilfe zu erleichtern. Das Herzstu?ck des Portals ist die bundesweite Datenbank junger Selbsthilfegruppen. Dort gibt es rund 1000 Gruppen zu unterschiedlichen Themen – von k?rperlichen Erkrankungen u?ber psychische Beeintr?chtigungen bis hin zu sozialen Problemen. Au?erdem gibt es bei der NAKOS ein Materialpaket zur jungen Selbsthilfe, das kostenfrei bestellt und an Bildungseinrichtungen ausgelegt werden kann. In den Materialien erfahren junge Menschen, wie sie eine Gruppe suchen oder gründen k?nnen und wo sie Anlaufstellen vor Ort finden. 

Bundesweite Datenbank junger Selbsthilfegruppen
 

BVerwG: Ausnahmsweise BAf?G-Weiterf?rderung trotz Nichtbestehens von bis zum 4. Fachsemester zu erbringenden Leistungsanforderungen

?Studierenden, die den für weitere Leistungen nach dem BAf?G über das 4. Fachsemester hinaus erforderlichen Nachweis über den üblichen Leistungsstand nicht erbringen, k?nnen ausnahmsweise dennoch Anspruch auf Ausbildungsf?rderung haben, wenn das Nichtbestehen von Leistungsanforderungen erstmals zu einer aus studienorganisatorischen Gründen zwingenden Wiederholung von Semestern führt. Dabei kommt es auf die Anzahl der nicht erbrachten Leistungsnachweise nicht an, die Ursache für die Verl?ngerung des Studiums sind.“ So die Quintessenz eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. M?rz 2023 (Az. 5 C 6.21). Eine Studentin hatte ihr Studium nicht fortsetzen k?nnen, weil sie dafa888唯一登录网站_大发888体育-官方注册ere Leistungsnachweise in einer frühen Studienphase nicht erbracht hatte und aufgrund studienorganisatorischer Vorgaben keine M?glichkeit bestand, den Zeitverzug aufzuholen. Für BAf?G-beziehende Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ist es h?ufig besonders wichtig, dass die Frist zur Vorlage des Leistungsnachweises verl?ngert werden kann, ?wenn voraussichtlich eine ?berschreitung der F?rderungsh?chstdauer zu bewilligen sein wird (§ 48 Abs. 2, § 15 Abs. 3 BAf?G)“. Urs?chlich dafür k?nnen u.a. ?Auswirkungen einer Behinderung“ oder andere ?schwerwiegende Gründe“ sein (vgl. § 15 Abs. 3 BAf?G). Die o.g. Rechtsentscheidung nimmt nun dezidiert und mit Bezug auf die ?schwerwiegenden Gründe“ studienorganisatorische Barrieren als Ausl?ser für die Bewilligung von Fristverl?ngerung und Weiterf?rderung im Rahmen des BAf?Gs in den Blick.

Pressemitteilung des BVerwG (Ver?ffentlichung der Entscheidung in Vorbereitung)

 

LSG Bayern: Ausschluss von SGB II-Leistungen für Studierende greift nur bei tats?chlichem Betreiben des Studiums

In der Regel sind Studierende, die in einem ?dem Grunde nach“ BAf?G-f?rderungsf?higen Studiengang eingeschrieben und nicht beurlaubt sind, von Unterhaltsleistungen zum Lebensunterhalt nach SGB II (Bürgergeld) ausgeschlossen. Das Landessozialgericht Bayern macht in seinem Urteil vom 18. Januar 2023 (Az. L 11 AS 95/21) aber deutlich, dass dieser Ausschluss nur dann gilt, wenn das Studium auch aktiv betrieben wird. Die Immatrikulation allein – so das Gericht – begründe weder einen Anspruch auf BAf?G noch umgekehrt auf Versagung von SGB II-Leistungen zum Lebensunterhalt. Das Gericht stellte in dem Zusammenhang auch klar, dass eine Beurlaubung vom Studium nur eine m?gliche Variation des ?Nichtbetreibens“ des Studiums neben anderen darstellt. Das Urteil ist rechtskr?ftig. Gerade beeintr?chtigungsbezogene Studienverz?gerungen und -unterbrechungen k?nnen Studierende unvorbereitet treffen. Oft wissen Studierende nicht, was zu tun ist, um Anspruch auf Weiterstudium und finanzielle Unterstützung zu sichern. In diesen F?llen ist frühzeitige Beratung besonders wichtig, z.B. durch die Sozialberatungsstellen der ?rtlich zust?ndigen Studierendenwerke.

Urteil LSG Bayern (L 11 AS 95/21)

 

Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention: Das Pers?nliche Budget für Menschen mit Behinderungen - Menschenrechtliche Grundlagen

Menschen mit Behinderungen k?nnen sich mit Hilfe des Pers?nlichen Budgets die notwendigen Leistungen zur Teilhabe eigenst?ndig organisieren, z.B. ihre Assistenzen. Das Versprechen: dafa888唯一登录网站_大发888体育-官方注册 Autonomie und Selbstbestimmung in der Lebensgestaltung – ein Angebot, das gerade auch für Studierende attraktiv ist. Die vorliegende Information erl?utert die Grundlagen des Pers?nlichen Budgets und beschreibt die Anforderungen an eine personenzentrierte Unterstützung, die sich aus den menschenrechtlichen Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention ergeben. Zudem gibt sie Hinweise, wie die derzeit noch bestehenden strukturellen Probleme gel?st werden k?nnen und wie das Pers?nliche Budget konventionskonform anzuwenden ist.

Publikation

 

aktion luftsprung: Unterstützungsangebote für junge Menschen mit chronisch-somatischen Erkrankungen

Die Stiftung ?aktion luftsprung“ setzt sich seit über 10 Jahren für chancengleiche Teilhabe junger Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie Rheuma, MS oder Mukoviszidose, ein. Mit ihren Angeboten unterstützt sie insbesondere beim Einstieg in Ausbildung, Studium und Berufsleben oder bei einer beruflichen Neuorientierung. Dafür gibt es die Initiative fit4job, die neben einem Mentoring-Programm auch regelm??ig Workshops zur beruflichen Orientierung anbietet (aktueller Workshop s. unter > Termine). Zudem k?nnen sich Studierende oder Auszubildende mit chronischen Erkrankungen für ein Stipendium bewerben.

Informationen von aktion luftsprung


EUTB: Neu angelegter Beratungsatlas informiert über ?rtliche Teilhabeberatungsstellen

Wenn Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten Fragen z.B. zum Pers?nlichen Budget, zur Organisation von Pflege oder der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises haben, wird Fachwissen ben?tigt, das nur ausnahmsweise ausreichend in den Beratungsstellen der Hochschulen und Studierendenwerken vorhanden ist. In derartigen F?llen kann auf die Expertise der bundesweit ca. 500 Beratungsstellen der Erg?nzenden unabh?ngigen Teilhabeberatung (EUTB) verwiesen werden, deren Beratungsangebote i.d.R. auf dem Peer Counseling Konzept beruhen. Fachlich werden die EUTB durch die bundesweit agierende Fachstelle Teilhabeberatung unterstützt. Ein neu angelegter Beratungsatlas hilft bei der Suche nach einem passenden Angebot. Bei der Auswahl gibt es für Ratsuchende keine ?rtlichen oder sachlichen Einschr?nkungen.

Beratungsatlas der EUTB
Fachstelle Teilhabeberatung

 

BMAS: Assistenzhundeverordnung verabschiedet

Neben Blindenführhunden gibt es Assistenzhunde, die Menschen mit unterschiedlichen Beeintr?chtigungen als Mobilit?ts-, Signal-, Warn- oder PSB-Hunde in vielf?ltiger Weise unterstützen. Seit 2021 ist Assistenzhunde-Teams der Zugang zu Anlagen und Einrichtungen, die für den allgemeinen Publikums- und Benutzungsverkehr zug?nglich sind, zu gestatten. Das gilt grunds?tzlich auch für Hochschulen und Studierendenwerke. Ausnahmeregelungen, z.B. wegen der Pflicht zur Einhaltung hoher Hygienestandards, sind nur sehr selten m?glich und müssen ggf. ausführlich begründet werden. Für Studierende mit Beeintr?chtigungen k?nnen sich gesellschaftliche Teilhabem?glichkeiten durch Nutzung von Assistenzhunden deutlich erh?hen. An Assistenzhunde und ihre Halter:innen werden allerdings hohe Anforderungen gestellt. Die Assistenzhundeverordnung wurde am 19.12.2022 verabschiedet und tritt am 1. M?rz 2023 in Kraft.

Assistenzhundeverordnung
FAQ des BMAS zu den Regelungen im BGG zu Assistenzhunden

 

SGB II: Erh?hung Mehrbedarfss?tze kostenaufw?ndige Ern?hrung

Im Zusammenhang mit verschiedenen chronischen Erkrankungen werden ern?hrungsbedingte Mehraufwendungen zum Lebensunterhalt vom SGB II-Leistungstr?ger (Jobcenter) gem?? § 21 Abs. 5 SGB II berücksichtigt und entsprechende "Krankenkostzulagen" auch Studierenden - z.B. erg?nzend zum BAf?G - gew?hrt. Die Bedarfss?tze haben sich zum 1.1.2023 z.T. deutlich erh?ht.

Fachliche Weisungen der BA zu § 21 SGB II (Anlage: ?bersicht zum Mehrbedarf für Ern?hrung am Schluss des Dokuments)

 

"Erfolgreich mit psychischer Erkrankung im Ausland studieren" - Tipps und Tricks

Die Organisation eines Auslandsstudienaufenthalts ist in vielen F?llen eine organisatorische Herausforderung - in ganz besonderer Weise für Studierende mit psychischer Erkrankung. Beratungsstellen für "Outgoings" sind mit den besonderen Belangen dieser Studierendengruppe meist wenig vertraut und k?nnen nicht ausreichend unterstützen, thematisch fokussierte Erfahrungsberichte sind selten. Das hat Louisa Wittekind bei der Vorbereitung ihres eigenen Praxissemesters festgestellt. Deshalb m?chte sie ihre Erfahrungen teilen und Interessierte in ?hnlicher Situation ermutigen, best?rken und unterstützen. Ihre Antworten auf zentrale Fragen, ihre Tipps und Tricks hat sie in einem Artikel zusammengestellt, der auf der Plattform des Bundesverbandes ?Angeh?rige psychisch Erkrankter e.V.“ (gef?rdert durch die AOK) online gestellt ist. "Locating your soul" ist ein Blog junger Redakteur:innen, die eine Plattform bieten wollen, um über Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen als Betroffene, als Angeh?rige oder Freunde zu sprechen. Ziel des Blogs: Mut machen und aufkl?ren, das Thema ?Psyche“ entstigmatisieren und erreichen, dass sich Betroffene und Angeh?rige einfacher Hilfe holen k?nnen.

Artikel zum Thema Auslandsaufenthalt

 

DBSV-Telefon-Hotline für blinde und sehbehinderte Menschen zum Thema "Videokonferenzen"

Ob Tastenkombination, Strategien im Umgang mit dem Chat oder Tipps zum Anlegen von Videokonferenz-R?umen - die Hotline bietet Informationen und Beratung rund um die Teilnahme an Videokonferenzen wie auch um die technische Betreuung von Videokonferenzen. Die Telefon-Hotline des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Verbands ist bis zum 31. Juli 2023 immer Mo, Mi und Do jeweils von 10-12 Uhr + Mi zus?tzlich 14-16 Uhr zu erreichen. Die Hotline ist Teil des DBSV-Projekts "Virtuelle Teilhabe in Bildung, Beruf, Ehrenamt und Freizeit durch barrierefreie Nutzung von Videokonferenzen" und wird von der blista betreut. Die Beratung stützt sich auch auf die Ergebnisse einer Umfrage zu Videokonferenzsystemen unter blinden, sehbehinderten und h?rsehbehinderten Menschen sowie der Prüfung von Videokonferenzsystemen auf Barrierefreiheit.

Informationen zur Hotline

 

BAS: Erhebliche Defizite bei der GKV-Hilfsmittelversorgung festgestellt
LSG Niedersachsen-Bremen: Urteil st?rkt das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderung bei der Hilfsmittelversorgung durch die GKV

Menschen mit Behinderungen sind auf eine qualit?tvolle Hilfsmittelversorgung angewiesen, um ihre volle gesellschaftliche Teilhabe zu sichern. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat die Qualit?t der Hilfsmittelversorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) untersucht und kommt zum Schluss, dass die Vorgaben des Gesetzgebers nur unzureichend eingehalten werden und es erhebliche Defizite bei der Hilsmittelversorgung gibt. Passend dazu hat das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen am 13. September 2022 entschieden (L 16 KR 421/21), dass dem Wunsch- und Wahlrecht von Behinderten bei der Hilfsmittelversorgung weiter Raum zu gew?hren sei, und eine Krankenversicherung dazu verurteilt, den Kl?ger mit dem von ihm gewünschten Hilfsmittel auszustatten. In seiner Begründung bezieht sich das Gericht auf die Teilhabeziele nach SGB IX. "Die Leistung müsse dem Berechtigten viel Raum zur eigenverantwortlichen Gestaltung der Lebensumst?nde lassen und die Selbstbestimmung f?rdern."

Sonderbericht BAS
Urteil LSG Niedersachsen-Bremen